NTQ25: Inklusive Bildung und Teilhabe für Menschen mit Beeinträchtigungen – Informationen zu einem Forschungsantrag

25. Onlinetreffen des Netzwerks Teilhabequalität

Beim 25. Treffen des Ntzwerks Teilhabequalität wurde das Thema des letzten Treffens nochmal aufgegriffen. Es ging um Menschen mit Behinderung und Migrationsgeschichte und hier um Teilhabechancen und -barrieren insb. im Kontext Bildung.

Gemeinsam mit dem Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz e.V. erarbeitet das ITA eine Skizze für ein Forschungsprojekt im Rahmen der Ausschreibung „Integration durch Bildung“ einzureichen. Drei Werkstätten für Menschen mit Behinderungen werden als Verbundpartner im Projekt teilnehmen.Das Treffen diente dieses Mal weniger dem konkreten fachlichen Austausch, sondern eher der Information zu der Projektsakizze für WfbM, die an einer Teilnahme interessiert waren.

Bei dem Austauschtreffen wurde die Projektidee und die vorgesehenen Aktivitäten vorgestellt. Außerdem konnten Fragen geklärt und natürlich Änderungen und Anpassungen des Konzepts diskutiert werden.

Die Projektskizze wird Ende August eingereicht, über eine Förderung wird vermutlich erst Ende des Jahres entschieden. Im Falle einer positiven Beurteilung werden wir natürlich umfassend vom Projekt berichten. Hier die Kurzzusammenfassung der Projektidee:

Inklusive Bildung und Teilhabe für Menschen mit Beeinträchtigungen und Migrationshintergrund (INVITED²)

Das Vorhaben zielt darauf ab, Bildungs- und berufliche Teilhabechancen für die kaum berücksichtigte Gruppe von Menschen mit Migrationsgeschichte und Behinderung zu verbessern. Intersektionale Barrieren sollen abgebaut und eine diversitätssensible Gestaltung des Bildungssystems unterstützt werden. Dafür arbeiten zwei Forschungsinstitute, die Berufsbildungsbereiche dreier Werkstätten für Menschen mit Behinderung (WfbM) sowie weitere Netzwerkakteure (Kammern, berufliche Bildungseinrichtungen, Unternehmen) zusammen. In der Analysephase wird der Forschungsstand zu Gelingensbedingungen erfolgreicher Integration durch Bildung erweitert, und in der Konzeptionsphase vielfältige Bildungs-, Sensibilisierungs- und Teilhabeformate in einer sog. digitalen Diversitäts-Toolbox entwickelt. Die beteiligten WfbM bilden Diversitätsteams und erproben diese Formate in der Interventionsphase. Die Evaluationsphase dient der Messung von verbessertem Handlungswissen sowie strukturellen Veränderungen. Die Transferphase mit Veranstaltungen sichert die breite Anwendung der Erkenntnisse und der kostenfrei nutzbaren Diversitäts-Toolbox. Das diversitätssensible Handlungswissen des pädagogischen Fachpersonals wird gestärkt und Bildungs- und Teilhabechancen von Menschen mit Migrationsgeschichte und Behinderung werden gefördert, um dem Ziel einer verbesserten Integration idealerweise bis zur Teilhabe am allgemeinen Arbeitsmarkt deutlich näher zu kommen.


Für Fragen melden Sie sich gerne unter: benchmarking@ita-kl.de