NTQ26: Die Checklisten Inklusion und Gewaltprävention – Vorstellung und Praxistipps

26. Onlinetreffen des Netzwerks Teilhabequalität

Beim NTQ-Austausch wurden die etwas überarbeitete Checkliste Inklusion und die neu entwickelte Checkliste Gewaltprävention vorgestellt und die Anwendung der Checklisten erläutert. Besonders wertvoll waren dabei Tipps und Erfahrungswerte von Praktikerinnen und Praktikern aus anderen Werkstätten:

  • Wer füllt die Checkliste aus? Vorgesehen ist bei der Checkliste Inklusion ja das dreimalige Ausfüllen, nämlich durch (1) Leitung/Geschäftsführung, (2) Werkstattrat und (3) Vertretung des Fachpersonals.
  • Aber wer fungiert als Vertretung des Fachpersonals – der Betriebsrat vielleicht oder eher bestimmte Fachverantwortliche?
  • Wie organisiert man am besten die Bewertung durch den Werkstattrat?
  • Wie findet man eine Bewertung bei mehreren, ggfs. unterschiedlichen Standorten?
  • Und wer kann am besten die Checkliste Gewaltprävention ausfüllen?

Neben diesen Fragen zur Erhebung wurde auch die Nutzung der Ergebnisse diskutiert. Bewährt hat sich, die drei Checklisten Inklusion in einemgemeinsamen Workshop aller drei Gremien nebeneinander zu legen und die Unterschiede zu diskutieren. Auch hier waren Erfahrungsberichte spannend, wie Werkstätten vorgegangen sind und ob Verbesserungen erzielt werden konnten.

Das Treffen war auch für WfbM, die nicht am WfbM-Benchmarking teilnehmen offen. Sie konnten einen Eindruck von diesen Bestandteilen der Qualitäts- und Wirksamkeitsmessung gewinnen. Bei Interesse besteht die Möglichkeit gegen eine geringe Nutzungsgebühr anstelle des gesamten WfbM-Benchmarkings nur die Checklisten zu nutzen.


Für Fragen melden Sie sich gerne unter: benchmarking@ita-kl.de