Warum WfbM-Benchmarking?
Das WfbM-Benchmarking ist ein erprobtes und bewährtes Verfahren, um die Qualität der Teilhabe am Arbeitsleben und mithin die Wirkung der Teilhabeleistung in der Werkstatt zu bewerten.
Geeignete Maßnahmen zur Messung und zum Nachweis von Wirkungen sind nicht nur im BTHG für jede WfbM vorgeschrieben. Werkstätten haben darüber hinaus ein wachsendes eigenes Interesse daran, Qualität und Wirkungen nachweisen zu können.
Alle Akteursgruppen in und um die die WfbM sollten über Qualität und Wirkung der Leistungserbringung informiert werden:
- Leitungsebene und Fachkräfte der WfbM brauchen quantitative und qualitative Daten, um das Leistungsangebot bewerten und Entscheidungen zur Steuerung der Weiterentwicklung treffen zu können.
- Mitarbeiter mit Behinderung und ihre Angehörigen bzw. gesetzl. Betreuer können anhand von Qualitätsergebnissen besser selbstbestimmt entscheiden und an der Qualitätsweiterentwicklung in der Werkstatt mitarbeiten.
- Kooperationspartner der WfbM, etwa Betriebe, Zulieferer, Wohneinrichtungen, kommunale Einrichtungen, Vereine u.a. werden über die Qualität in der Werkstatt sowie die Schritte der kontinuierlichen Weiterentwicklung unterrichtet. Die positive öffentliche Wahrnehmung der Werkstatt wird dadurch gefördert.
- Kostenträgern können u.U. ausgewählte Teilergebnisse zugänglich gemacht werden, um gute Qualität zu dokumentieren. Möglichst kompatible Kennzahlen ermöglichen darüber hinaus eine effizientere Berichterstattung von Indikatoren, die von Kostenträgern verpflichtend gefordert werden.
- Die „Öffentlichkeit“: Nachweisbar hohe Qualität ist ein wichtiges Marketinginstrument, mit dem Sie sowohl interessierte Menschen mit Behinderung als auch Fachkräfte auf der Suche nach einem attraktiven Arbeitgeber, Sponsoren und Förderer und viele andere auf Ihre Werkstatt aufmerksam machen können.
Lernen von den Besten! Das WfbM-Benchmarking bietet neben der Bewertung von Qualität und Wirkung auch den fachlichen Austausch innerhalb des Netzwerks der teilnehmenden WfbM. Innovative Impulse, gegenseitige Beratung und ein gemeinsames Engagement für eine bessere Teilhabe kennzeichnen die verschiedenen virtuellen Treffen und Präsenzveranstaltungen im Jahresverlauf.

»Die Qualität der Teilhabeleistung zu messen, ist wichtig für die Werkstatt!«
Dieser Aussage stimmen 63% der Fachkräfte einer Werkstatt direkt zu, weitere 29% finden das zum Teil richtig. Nur 8% halten die Qualitätsmessung für weniger wichtig.
Quelle: Eigene Auswertung einer Personalbefragung in einer am WfbM-Benchmarking teilnehmenden Werkstatt (N = 72, Befragung 2020).
